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Florjan Lipuš

Florjan Lipuš (Pseudonym Boro Kostanek, Slavko Slovenec), geb. 1937 in Lobnig/Lobnik bei Eisenkappel/Železna Kapla. Seine Mutter wurde von den Nationalsozialisten deportiert und starb 1943 im Konzentrationslager Ravensbrück. Gymnasium in Tanzenberg. In dieser Zeit erste Publikations- und Redaktionstätigkeit. Nach vier Jahren Theologiestudium am Klagenfurter Priesterseminar tritt er 1962 aus und arbeitet in verschiedenen Berufen.

1966 Abschluß der Lehrerbildungsanstalt in Klagenfurt/Celovec, danach Lehrer an zweisprachigen Volksschulen (Remschenig/Remšenik und Leppen/Lepena). Von 1985 bis zur Pensionierung 1998 Leiter der zweisprachigen Volksschule in St. Philippen/Šentlipš.

Florjan Lipuš war mit Erik Prunč und Karel Smolle im Jahr 1960 Begründer der Zeitschrift Mladje, von 1960 bis 1981 (Heft 42) auch ihr Herausgeber und Redakteur. Für die Veröffentlichung in Mladje übersetzte er u. a. W. Borchert, P. Turrini, B. C. Bünker und G. Ruiss, später auch R. Menasse.

Das schriftstellerische Werk von Florjan Lipuš umfaßt neben einigen szenischen Arbeiten vor allem Romane, Kurzprosa und kulturpolitische Essays.

Lipuš lebt in Sielach/Sele bei Miklauzhof/Miklavčevo.